Sanfte grüne Hügellandschaft? Wasserfälle? Hübsche Städtchen und ein beschaulicher Kanal? All dies bietet der Nationalpark. Eine walisische Wundertüte voller ländlicher Highlights: Der Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons) Nationalpark ist eine der schönsten Regionen Großbritanniens.

Und noch dazu leicht zu erreichen: Die Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons) liegen nur 50 km nördlich von Cardiff entfernt und von Birmingham oder London sind sie mit dem Auto in weniger als drei Stunden zu erreichen. Hier gibt es unendlich viel Platz – Menschenmengen werden Ihnen in den Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons) eher selten begegnen und wenn Sie sich ein wenig abseits der übrlichen Touristenpfade bewegen, werden Sie unberührte, wilde Landschaften finden.

Der digitale Brecon Beacons Pocket Guide enthält eine interaktive Karte und Informationen, wo man die schönsten Orte sehen, welche Attraktionen man besuchen, welche Wanderungen und Aktivitäten man unternehmen und wo man gut essen und trinken kann. Ein praktisches Nachschlagewerk für unterwegs!

Blick auf den Rückens eines Mannes mit Rucksack beim Wandern durch die Brecon Beacons.

Wanderer im Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons) Nationalpark, Mittelwales

Uralte Landschaften und Marktstädtchen

Die in der Eiszeit entstandenen Berge, Hügel und Täler des Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons) Nationalparks wurden durch nahezu acht Jahrtausende Besiedlung geprägt. An den verwitterten Berghängen findet man eine Vielzahl prähistorischer Monumente.

In und um den Nationalpark gibt es eine ausgeprägte Agrartradition mit regional einzigartigen Kleinstädten: das naturverbundene, wanderfreundliche Crickhowell, das jazzige Brecon, das Feinschmeckerparadies Abergavenny und das literarische Hay-on-Wye.

Talgarth ist der perfekte Ausgangspunkt, um die Umgebung der Black Mountains zu erkunden. In der kleinen, freundlichen Marktstadt gibt es eine Reihe von Geschäften, Cafés, Pubs, eine Bäckerei, einen Kunsthandwerkladen, eine restaurierte und für die Öffentlichkeit zugängliche historische Mühle sowie das Talgarath Visitor Center direkt gegenüber des Marktplatzes. Auch die mittelalterliche St. Gwendoline's Church am oberen Ende der Stadt und das nahe gelegene Castell Bronllys kann besichtigt werden. Wer Lust auf einen Spaziergang durch einen idyllischen Wald hat, ist im Naturreservat Pwll y Wrach genau richtig. Mit dem Rad ist man hingegen besser in den nahe gelegenen Black Mountains unterwegs. Hier finden Sie Vorschläge für Ausflüge rund um Talgrath und die Black Mountains. 

river, stone bridge with town and mountain in the background.
Family walking through Abergavenny town centre with hills in the distance.

Crickhowell, Powys und Abergavenny, Monmouthshire, Südwales

Von Eryri (Snowdonia) durch die 40 Meilen langen Cambrian Mountains getrennt, erstreckt sich das Hochland von Westen nach Osten fast genauso weit wie der Eryri (Snowdonia) Nationalpark von Norden nach Süden, hat aber eine ganz andere Atmosphäre. Während in Eryri (Snowdonia) Nationalpark die felsigen Überreste längst erloschener Vulkane dominieren, ist der Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons) Nationalpark voller grasbewachsener Moorlandschaften, mit Heidekraut bewachsener Steilhänge und Gipfeln aus Old Red Sandstone, weichgezeichnet von Wetter und Zeit.

Jede Region des Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons) Nationalparks ist einzigartig und hat ihre besonderen Merkmale. Ich arbeite hier bereits seit zehn Jahren und entdecke noch immer neue Orte, die ich zuvor nicht kannte.“

Berge und Moorlandschaften

Die Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons) bilden die höchsten Gipfel im Süden Großbritanniens und der Park umfasst zudem drei Gebirgsketten: die Black Mountain Range, Fforest Fawr und die Black Mountains. Im Herzen des Nationalparks befindet sich mit über 30 km Ausdehnung das größte offene Hügelgebiet in ganz Wales. Hier halten walisische Bergponys die Vegetation in Schuss. Als Nachkommen der Grubenponys, die einst unter Tage in den Kohleminen arbeiten mussten, sind sie eine zähe Rasse. Ihnen wird nachgesagt, dass sie robuster sind als Schafe – und im Hinblick auf Futter weniger wählerisch.

Auf den Wegen entlang der Kalksteinfelsen im Süden bekommen Wanderer viel Sonne ab, während das westliche Gebiet mit seinen Felsformationen, Wasserfällen und Höhlen von so großem geologischen Interesse ist, dass es 2005 zum ersten Unesco Geopark in Wales ernannt wurde. Die beste Art und Weise, den Fforest Fawr Geopark zu erkunden, ist zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf dem Rücken eines Pferdes – entweder auf eigene Faust oder mit einem erfahrenen Reiseführer.

Ein grasendes Pferd auf einem von einer Steinmauer eingefassten Feld mit Bergen im Hintergrund.
Zwei Wanderer auf einem Pfad in Richtung hoher Berge.
View of fields and mountains surrounding a small village

Der Geopark im Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons) Nationalpark, Mittelwales

Sternennächte

Bleiben Sie über Nacht im Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons) Nationalpark und lassen Sie sich – bei klarem Himmel – von einem Meer aus Sternen verzaubern. Sobald sich Ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, eröffnet sich Ihnen ein unglaublicher Sternenhimmel, an dem Sie viele verschiedene Konstellationen, weit entfernte Planeten oder Meteorströme beobachten können. Die Nationalparkbehörde organisiert zudem Sterndeutungs-Events, bei denen Sie ohne jede Lichtverschmutzung die volle Pracht des Internationalen Lichtschutzgebiets bestaunen können.

Dunkler Himmel in den Brecon Beacons aufgenommen.
Dunkle Himmel Foto in den Brecon Beacons aufgenommen.

Sternenhimmel über dem Bannau Brycheiniog (Brecon Beacons) Nationalpark, Mittelwales

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