Frühling und Sommer im wilden Westen von Wales 

Skomer Island ist das wichtigste derDutzenden von Naturschutzgebieten in Westwales. Meeresvögel und Robben sind nur ein Bestandteil eines reichen Ökosystems, in dem Otter in einem Seerosenteich nach Aalen jagen, Fledermäuse durch Wälder voller Hasenglöckchen fliegen und Wildblumen auf Wiesen und in den Bergen erblühen.

  • Puffin with sand eels in beak
    A puffin on Skomer Island, Pembrokeshire

    Die für ihre Artenvielfalt berühmten Inseln vor Pembrokeshire sind Brutgebiete von internationaler Bedeutung. Auf die größte, Skomer, können Sie einen unvergesslichen Tagesausflug unternehmen. Später Frühling/ Frühsommer ist die beste Jahreszeit um Wildblumen, 6000 Papageientaucherpaare und unzählige andere Seevögel zu sehen, aber Sie müssen über Nacht bleiben um einen Blick auf die 120,000 Paare Atlantiksturmtaucher zu erhaschen.  

  • An otter swimming across a river in Pembrokeshire
    An otter in Pembrokeshire erstellt von Martin Pulling

    Die Reichtümer des Stackpole Estates umfassen Pembrokeshires wohl schönsten Strand Barafundle und die hübschen Seen von Bosherton. Diese wurden vor 200 Jahren als Kulisse für ein Herrenhaus geschaffen (das heute nicht mehr existiert) und sind berühmt für ihre Seerosen. Die Otter haben größeres Interesse an den Aalen, Hechten, Barschen, Rotaugen und Schleien, die unter der Wasseroberfläche leben, während über 20 Libellenarten darüber hinweg flitzen. 

  • A pied flycatcher perched on a tree at RSPB Gwenffrwd Dinas
    A pied flycatcher at RSPB Gwenffrwd Dinas nature reserve, Mid Wales erstellt von Roger Hewitt

    Der Legende nach versteckte sich der Bandit Twm Siôn Cati in einer Höhle im Gwenffrwd-Dinas, ein magischer, bewaldeter Hügel über einem reißenden Fluss. Oder vielleicht beobachtete er nur gerne die Rotmilane, Trauerschnäpper, Rotschwänzchen, Flussuferläufer, Wasseramseln und Gebirgsstelzen. Übrigens gibt es hier eine Stelle, wo die Flüsse Towy und Doethie aufeinandertreffen, die so wunderschön ist, dass wir sogar vergessen, nach den Vögeln zu schauen. 

  • A fulmar and chick perched on the cliffs of Ramsey Island
    A fulmar chick on Ramsey Island, Pembrokeshire erstellt von Paul Cooper

    Frühling und Früh-/Mittsommer sind die besten (und lautesten) Zeiten um Ramsey zu besuchen, denn dann gibt es hier ein fabelhaftes Gedränge von Ringellumen, Tordalken, Dreizehenmöwen, Eissturmvögeln, Wanderfalken, Bussarden, Raben, Steindohlen und Steinschmätzern. Tägliche werden Bootstouren angeboten, sodass Sie die blumenbewachsenen Klippen aus nächster Nähe erkunden können, oder Sie umrunden die Insel in einem schnellen Festrumpfschlauchboot. Egal welche Option sie wählen, Sie werden auf jeden Fall graue Seehunde im Wasser entdecken. 

  • Strumble Head and lighthouse in Pembrokeshire
    Strumble Head, Pembrokeshire

    Der Aussichtspunkt auf dieser felsigen Landspitze wurde früher dazu genutzt, feindliche U-Boote zu erspähen, aber heute ist er besonders beliebt bei Vogelbeobachtern (regelmäßige Besucher haben sogar einen eigenen Namen: 'Strumblers'). Es ist ganz einfach ein hervorragender Ort um Küstenvögel und Tiere aller Art zu beobachten. Ob es fliegt oder schwimmt, irgendwann kommt es hier vorbei. 

  • Forest floor filled with Bluebells
    Bluebells

    Der uralte Wald von Castle Woods bei Dinefwr zeichnet sich durch seine atemberaubende Naturschönheit aus - natürlich tragen die Glockenblumen hierzu bei, aber auch die große Vielfalt der Vögel (bei unserem letzten Besuch haben wir sogar einen Habicht gesehen). Die nahegelegenen von Menschenhand geschaffenen Attraktionen sind auch nicht zu verachten; eine Burg aus dem 12. Jahrhundert und ein Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Beide liegen im wunderschönen Towy Tal und können vom schicken Städtchen Llandeilo zu Fuß erreicht werden. 

  • A large amount of Gannets on the cliff side of Grassholm island in Pembrokeshire
    Gannets on Grassholm, Pembrokeshire erstellt von Ade Owens

    Aus der Ferne glänzt Grassholm wie ein weißer Edelstein....eigentlich sind das aber Tonnen von Vogeldreck, den die Tölpel hinterlassen haben. Zehn Prozent der weltweiten Gesamtpopulation pflanzen sich hier fort - 39.000 Pärchen, die die Insel von Frühling bis Herbst in eine kreischende Metropole verwandeln. Täglich werden Bootstouren um die Insel angeboten, aber an Land gehen ist streng verboten (aber würden Sie hier überhaupt aussteigen wollen?)  

  • Fern raft spider on the edge of a canal in West Wales
    Fen raft spider, Swansea erstellt von trsitanba

    Haben Sie Lust Großbritanniens größte Spinne kennenzulernen? Haben wir uns gedacht. Die Fen Raft Spinne, die bis zu 70 mm Durchschnitt erreichen kann, ist nur an zwei anderen Orten im Vereinigten Königreich zu finden. Die Spinne frisst hauptsächlich Wasserkäfer, kann allerdings auch mit Beute bis zur Größe eines Stichlings umgehen. Im Himmel über Pant y Sais fen können Sie noch weitere Raubtiere entdecken, wie Kornweihen, Falken und die gelegentliche Rohrweihe. 

  • A kittiwake on Mumbles Pier, Swansea
    Kittiwake on Mumbles Pier, Swansea erstellt von Mike Marsh

    Als die 12.5 Millionen Pfund Renovierung des viktorianischen Piers von Mumbles begann, war die ansässige Dreizehenmöwenpopulation einer der wichtigsten Gesichtspunkte. Die Möwen bekamen neue Nistplätze und hunderte von Küken wurde dort erfolgreich großgezogen. Auf Englisch heißt diese Möwenart 'Kittiwake' - ein passender Name für so einen hübschen Vogel.

  • A sleeping greater horseshoe bat
    Greater horseshoe bat erstellt von helen_ba

    Es ist die schiere Vielzahl an Lebensräumen in diesem riesigen Gebiet - Wald, Wiese, Heide, Sumpf und Großbritanniens einziger saisonaler See, die Carmel besonders macht. Vor Jahrhunderten wurde hier Kalkstein abgebaut (die Fledermäuse schätzen die alten Höhlen), aber mittlerweile gehört es vollständig der Natur und es wird höchstens zum Schutz der Vögel, Fledermäuse und vielen einheimischen Pflanzen und Tiere eingegriffen.

Erfahren Sie noch mehr über die Natur- und Tierwelt in Wales