Auf Glyndŵr’s Spuren

Der Glyndŵr’s Way, ein 217 Kilometer langer National Trail, ist mehr ein Umweg – allerdings ein wunderschöner – zwischen Welshpool und Knighton. Er mäandert durch Moorland, Wiesen und Felder, durch Gehölze und Wälder auf seiner gesamten Breite durch Mittelwales. Man kann die ganze Strecke in neun Tagen zu Fuß schaffen, oder aufgeteilt in kürzeren Abschnitten erlaufen. Sein Namensgeber Owain Glyndŵr, ist ein walisischer Nationalheld, dessen königliche Stellung man an jedem Fahnenmast wehen sieht. Der letzte Waliser, der den rechtmäßigen Titel Prince of Wales trug, führte Anfang 1400 einen großen Aufstand an, bevor er auf mysteriöse Weise verschwand.

Auf zwei Rädern durchs Gelände

Mountainbiking wird in Wales ganz groß geschrieben. Es geht hier so gut, glauben wir, weil wir in Wales so viele Berge haben. Auf der Seite Mountain Bike Wales finden Sie ausführliche Informationen über unsere sieben speziellen Mountainbikezentren, über die zehn ausgewiesenen Mountainbike-Gebiete sowie eine Vielzahl hervorragend ausgearbeiteter Routen und Trails. Viele davon kreuzen den Cambrian Way. Unser großer Dank gilt den Leuten aus Gloucestershire, die ihren eigenen geländegängigen Trans Cambrian Way von Knighton nach Aberdyfi entwickelt und dazu eine spezielle Website eingerichtet haben. Vielen Dank, sie dürfen wiederkommen.

Bike parked up in front of the lake
Radfahren mit Aussicht

Auf dem Lôn Las Cymru

Lust auf ein Abenteuer? Der Lôn Las Cymru ist ein Langstreckenweg, der auf 400 Kilometern durch ganz Wales führt – von Holyhead bis nach Chepstow oder Cardiff. Zumeist auf ruhigen Straßen oder Radwegen über drei Bergzüge und durch zwei Nationalparks. Außerdem kann der Lôn Las mit allen anderen Sustrans-Routen in dem fast 2.000 Kilometer umfassenden Radwegenetz in Wales verbunden werden.

Three female walkers on Glyndwr's Way path above Llyn Clywedog,  Powys,  Mid
Wandern durch die herrliche walisische Landschaft

Mit der Bahn

Der Cambrian Way wird vom Netzwerk der National Rail oben, in der Mitte und unten durchkreuzt, mit Anschluss an die wichtigsten Bahnlinien. Doch besonders liebenswert ist die Heart of Wales Linie, die zwischen Llanelli und Shrewsbury durch landschaftlich reizvolles Farmland schnauft. Ebene Flächen sind in dieser Gegend nicht zu erwarten, vielmehr Viadukte und Tunnel. Viele Nebenstrecken wurden in den 1960er Jahren geschlossen, doch diese hat überlebt, und wird deshalb besonders geschätzt.

Das Glück dieser Erde..

... liegt auf dem Rücken der Pferde. Im Hochland von Wales sind überall Ponys und Cobs, walisische Wildpferde, anzutreffen. Einige Bauern setzen heute noch Ponys in Gebieten ein, die für Quads ungeeignet sind. Entlang des Cambrian Way gibt es eine Vielzahl an Reit- und Wanderzentren, die neben wunderschönen halbtägigen Ausritten durch die herrliche Bergwelt und auf dem Trans Wales Trail auch einwöchige Ausritte von den Black Mountains bis zur Irischen See, quer durch die Weiten der Waliser Landschaft, anbieten.

Close up of a riding saddle with a black horse and sand dunes in the background
Reiterglück am Strand oder in den Bergen

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